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Scarp in der Fremde

Das Konsulat seiner Ahnen, das er nackt aufsucht in eine Decke gehüllt, beglaubigt Scarp, dass er lebe. Die übrigen Reisenden im Zug hätten den Sturz von der Brücke nicht überstanden und lägen im steilen Gelände zerschmettert. Nur er sei schadlos vom Himmel gefallen und dürfe folgedessen verfügen. Dem Tüchtigen hier winke das Glück wie anderswo das Laub an den Bäumen. Klagen vernehme man keine, wer aber ein Kreuz tragen wolle, finde schnell seinesgleichen. Das Land spüle sich stündlich die Hände. Man verzichte auf eine Gebühr und wünsche ihm alles Gute.

Scarp in seine Decke gehüllt wird in Freiheit entlassen.


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