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Smart im Zug

14. Aug. 2024
1 Min. Lesezeit

Die S-Bahn fuhr auf einer Hochtrasse. Von seinem Fensterplatz sah er Vorstädte ziehen. Die Häuser. Die Garagen. Die Tankstellen. Ein Park. Und ein Fussballstadion. Dem Mittelgang entlang drängten hochgewinkelte Unterarme wie Gitterstäbe. An den Enden lugten die Smartphones hervor. Als wären sie Teil der Körper. Die anderen Fahrgäste, die in den Sitzen Knie an Knie, wahrten Distanz mit gesenktem Kopf. Augen klebten an Bildschirmen. Aus Ohrmuscheln hingen die Kopfhörer drahtlos. Gelegentlich ein Ton. Ein Pieps. Einer schrie sein Handy an. Selten ein Lachen von weither. Ausser ihm sah kaum einer aus dem Fenster. Hörte kaum einer das Rauschen des fahrenden Zuges. In solchen Momenten hatte er das Gefühl, als gehöre ihm die Welt allein.

 

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