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Im Sog der Algorithmen

Jenen, die von sich behaupten, die Wahrheit gepachtet zu haben, ist zu misstrauen, denn es besteht in hohem Masse die Wahrscheinlichkeit, dass sie den Algorithmen weltweit agierender Konzerne, die mit Millionenklicks gutes Geld verdienen, auf den Leim gegangen sind. Sie begegnen Lesern traditioneller Zeitungen mit der Überheblichkeit der Erleuchteten, schimpfen die Blätter Massenmedien, wobei sie doch selbst längst im Strom der ewig gleichen Informationsfetzen und Videofilmchen ersoffen sind. Jener, der die Algorithmen erfindet und implementiert, kann sich glücklich schätzen, nutzt er doch seinen eigenen Kopf und Verstand. Pech hingegen hat, dem Weitsicht verwehrt bleibt, weil ihm die Algorithmen auf der Nase herumtanzen. Statt Argument und Recherche entscheiden - überlässt man sich kopflos dem Strom der Klicks - hochkomplexe Formeln über das eigene Weltbild, engen es, bleiben Gegenargumente von irgendwoher aus, mehr und mehr ein. Kommt es dahin, sind Demagogen und Führer nicht weit her.

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Notizen 14

Er lässt sich gern vom Ausländer, den er im Grunde verachtet, im Restaurant bedienen und geniesst dessen unterwürfiges Gehabe. Den grössten Gefallen findet er in der Willfährigkeit und im Bemühen des

 
 
 
Kurz gesagt

Wissen & Wahrheit Ich weiss, dass ich nichts weiss. Über wieviel Wissen (ungefähr) kommt man zu diesem Befund? (Dezember 2013) Weisheiten: Meistens versäuseln sie vor dem Verstand, der

 
 
 
Religionen

Jede Religion muss von sich behaupten, die einzig wahre zu sein. Die Gläubigen einer jeden haben ihre Häuser für Gebete und Rituale. Ein „Haus der Religionen“, wie es das beispielsweise in Bern gibt,

 
 
 

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