Persönlicher Gott; Gebete und Lobpreisungen
- Roland Müller
- vor 5 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Persönlicher Gott
„Ich schuf die Welt in ursprünglicher Vollkommenheit“, singt Gott Vater vom Cembalo aus.
(2001)
Es bleibt eine nicht ganz geheure Vorstellung: Ein Gott, der auf mich (ja mich!) in irgendeiner Form reagiert.
(2002)
Dass ein Gott mir übel wolle oder gar Gutes tun - welch eine Annahme! Man denkt an Launen.
(2006)
Gott - diese immer wieder falsch verstandene... Prominenz?
(2008)
Gebete & Lobpreisungen
Er ertappte sich dabei, wie er in wohlgeformten, ja beinahe literarischen Sätzen zu Gott (in seine Richtung?) sprach. Es sollte wohl einfach nicht wie beten aussehen.
(2016)
Noch immer pflegte er bei allen möglichen Gelegenheiten zu sagen: „Gott steh’ mir bei!“ und dabei jede Silbe bzw. jedes Wort zu betonen. Das ist doch wohl so ziemlich das Gegenteil von dem, was man sich unter einer Bitte vorstellt, oder?
(2015)
Gott steh’ mir bei! Mir. Meinen Freunden. Vielleicht auch einigen Feinden (für alle Fälle). Namen fallen mir übrigens im Augenblick keine ein.
(2010)
„Fromm“: Auch so ein Begriff, den man sich hart machen kann auf den Lippen - wenn man von andern spricht (Frömmlern).
(2009)
Immer, wenn er an Betende denkt, fühlt er sich wehrlos. Betende kann man nicht kritisieren.
(2014)
Gott soll gepriesen werden. Aber „glücklich gepriesen“ werden kann nur ein Mensch (ein Erwählter).
(2014)

Kommentare